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Medienmitteilung 16. Juni 2016

Düsseldorf, 16. Juni 2016

OMV im neu gewählten Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gut vertreten

Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen ist auch weiterhin gut im Landesvorstand der Mutterpartei vertreten. Auf dem Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Aachen sind erneut die stellvertretenden OMV-Landesvorsitzenden Maria-Theresia van Schewick (Bonn) und Heinrich Zertik MdB (Kreis-Lippe) als Beisitzer in das höchste Gremium der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt worden.

,,Dieses gute Ergebnis zeigt, dass es in der CDU eine gute Akzeptanz für unsere Arbeit und die Themen der OMV gibt", sagt der OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks MdL (Mülheim an der Ruhr), der als Vereinigungsvorsitzender qua Amt beratendes Mitglied des CDU-Landesvorstandes ist. Das motiviere und gebe Rückenwind für die Arbeit der Vereinigung. Die OMV sieht sich innerhalb der CDU als Anwältin und Sprachrohr der Vertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler aber auch deutschen Minderheiten. Neben einem gutbesuchten Informationsstand am Rande des Parteitages,  konnte erstmals den über 600 Delegierten auch der neue OMV-Report druckfisch als Tischvorlage übergeben werden. Dieser wird nach einer Aktualisierung in den nächsten Tagen auch wieder allen OMV-Mitgliedern zugehen wird.

Bilder zum Landesparteitag finden Sie in der Galerie

Medienmitteilung 02. Juni 2016

Düsseldorf, 02. Juni 2016

OMV der CDU NRW: Rüdiger Scholz in Leverkusen zum Landtagskandidaten gewählt

Der Schatzmeister der OMV der CDU NRW, Rüdiger Scholz, ist von der Wahlkreismitgliederversammlung in Leverkusen als Kandidat für den Landtag nominiert worden. Scholz konnte sich mit 102 zu 22 Stimmen gegen seinen Mitbewerber durchsetzen und geht 2017 ins Rennen um das Direktmandat. Der studierte Pädagoge ist Lehrer an einer Schule in Wuppertal und ist seit 1999 für die CDU im Stadtrat. Seit vielen Jahren engagiert er sich auch für die Partnerschaftsinitiative Leverkusen-Ratibor. Zudem ist er auch Kreisvorsitzender des BdV in Leverkusen. Er ist in zweiter Wahlperiode Schatzmeister der OMV NRW. Heiko Hendriks MdL, Landesvorsitzender der OMV der CDU NRW: „Mich freut es sehr, dass einer unserer engagiertesten Mitstreiter für den Landtag kandidiert. Rüdiger Scholz wäre zweifelsohne ein Gewinn für die Landtagsfraktion.“

 Ruediger Scholz
 Rüdiger Scholz

 

 

Medienmitteilung 05. April 2016

Düsseldorf, 05. April 2016

OMV der CDU NRW: Vertriebene und Aussiedler haben solides Fundament für deutsch-polnische Freundschaft gebaut


Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag feiert in diesem Jahr sein silbernes Jubiläum. Während beim Jubiläum vor fünf Jahren die Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Polen und der polnisch stämmigen Bürger in Deutschland betont wurde, möchte die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen diesmal an eine Gruppe erinnern, die schon mal außen vor gelassen wird: die Vertriebenen und Aussiedler. OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks betont, dass dieser Personenkreis zu den ersten gehörte, die nach den schrecklichen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs die Verständigung mit den Nachbarn in Polen gesucht habe. Gerade aus Nordrhein-Westfalen heraus seien viele Brücken entstanden, wie Städte- oder Schulpartnerschaften oder die Zusammenarbeit von kulturellen Institutionen. Diese seien ohne das persönliche Wirken von Vertriebenen und Aussiedlern undenkbar. „Deshalb begrüßen wir außerordentlich, dass die CDU-Fraktion einen Antrag in den Landtag eingebracht hat, dieses Versöhnungs- und Freundschaftswerk zu würdigen“, sagt der Mülheimer Landtagsabgeordnete. Dieser wurde in den Hauptausschuss als federführenden Ausschuss verwiesen und werde auch im Ausschuss für Europa und eine Welt mitberaten.

„Man wisse sehr wohl“, so Hendriks, “dass auch viele andere gesellschaftliche Gruppen ihren Beitrag zur deutsch-polnischen Nachbarschaft geleistet haben. Insbesondere aber die Vertriebenen haben nach Beendigung des Weltkrieges und ihres Heimatverlustes wieder die Hände zu unseren polnischen Nachbarn ausgestreckt. Dies ist eine großartige Leistung und verdient eine besondere Anerkennung.“, sagt Hendriks. Und der Zeitpunkt sei gut, meint der OMV-Vorsitzende. Die Erlebnisgeneration trete ab. Trotz vieler verschiedener innenpolitischer Irrungen und Wirrungen, sowohl in Polen als auch in Deutschland, in den letzten Jahrzehnten, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen stabil gut geblieben. „Hier zeigt sich in besondere Weise, wie wertvoll die Bindungen auf gesellschaftlicher Basis sind, die auch von vielen Vertriebenen und Aussiedlern persönlich aufgebaut wurden“, zeigt sich Hendriks überzeugt. Die symbolische Anerkennung als Dank für die abtretende Generation sei daher für die OMV und die CDU anlässlich des runden Jubiläums eine angemessene Geste „für Menschen, die im deutsch-polnischen Dialog oft übergangen wurden“.

Medienmitteilung 10. März 2016

Düsseldorf, 10. März 2016

OMV der CDU NRW bleibt standhaft: Heiko Hendriks MdL: „Erinnerungsstätte in Unna-Massen nicht aus den Augen verlieren“

 Zur heutigen Ablehnung einer Flucht- und Vertreibungs-Erinnerungsstätte in Unna-Massen durch SPD und Grüne im Hauptausschuss des Landtags NRW erklärt der Landesvorsitzende der der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks MdL: 

„Obwohl heute die SPD und die GRÜNEN gegen die Stimmen von CDU, FDP und Piraten  im Hauptausschuss den CDU-Antrag zur Errichtung einer umfassenden und aufklärenden Erinnerungs-Stätte auf dem Gelände der Landesstelle Unna-Massen mit teilweise fadenscheinigen Argumente verhindert haben, dürfen wir das grundsätzliche Ziel nicht aus den Augen verlieren. Es müssen Wege gefunden werden, trotz der heutigen offensichtlich auch parteipolitisch motivierten Ablehnung, die Geschichte der Landesstelle zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies sind wir insbesondere auch den nachfolgenden Generationen schuldig. 

Alles andere wäre ein Schlag in das Gesicht von 2,5 Millionen deutschen Flüchtlingen, Vertriebenen und Spätaussiedlern sowie den zahlreichen Wissenschaftlern und den viel en ehrenamtlich Aktiven vor Ort, die sich seit Jahren für eine Gedenkstätte an dieser Stelle ausgesprochen haben. Unna-Massen erinnert als Institution vor allem auch an die Vertreibung Millionen Deutscher aus dem historischen deutschen Osten und steht für einen erfolgreichen Neuanfang im Westen Deutschlands. Wie kein anderer Ort in Nordrhein-Westfalen ist Unna-Massen somit ein Symbol für die Aufnahme von Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. Was das Grenzdurchgangslager Friedland für ganz Deutschland ist, ist Unna-Massen für Nordrhein-Westfalen. Dies zu würdigen, muss eine zentrale Zielsetzung Nordrhein -westfälischer Politik bleiben. Die OMV der CDU NRW wird ein verlässlicher Partner für all diejenigen sein, die sich diesem Ziel verpflichtet fühlen und dem Leitgedanken - Nur wer Geschichte kennt, kann aus ihr lernen - folgen. 

 

Medienmitteilung 10. März 2016

Düsseldorf, 10. März 2016

Integration der über 600.000 Spätaussiedler in NRW beispielhaft

Anlässlich der Diskussion über die Integration, Partizipation und das Selbstverständnis der (Spät-)Aussiedler/innen in unserem Land erklären der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks MdL, der stellvertretende Landesvorsitzende Heinrich Zertik MdB und das Bundesvorstandsmitglied der OMV der CDU Werner Jostmeier MdL:

„Rund 620.000 Spätaussiedler sind in Nordrhein-Westfalen beheimatet und gehören zu unserem Land. Hinter der Zahl stehen in großer Mehrheit gut integrierte Russlanddeutsche sowie Deutsche aus den früheren GUS Gebieten. Das kulturelle Zusammenleben und die zu würdigende Lebens- und Integrationsleistung förderten die Weiterentwicklung unseres Landes, vor allem in den Bereichen der Kultur und der Wirtschaft.

Diese vorbildlichen Integrationsziele sind nicht nur im Alltag spürbar, sondern auch nachweislich einer Studie aus dem Jahr 2013 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales zu entnehmen. Auffallend ist, dass im Vergleich zu anderen Zuwanderungsgruppen die Integrationsindikatoren der Spätaussiedler zu einem wesentlichen Teil besser ausfallen.

In Anbetracht dieser Tatsachen ist es wichtig, dass auch der Landtag Nordrhein-Westfalen sich mit der nachahmungswürdigen Integrationsbereitschaft auseinandersetzt und sich hinter die Spätaussiedler/innen in unserem Land stellt.

In diesem Zusammenhang begrüße ich ausdrücklich die „Düsseldorfer Erklärung“ seitens des Landtagsbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen vom 05. Februar 2016, die unter anderem deutlich macht, dass die Spätaussiedler/innen ein wichtiger und integrierter Personenkreis unserer Gesellschaft sind.

Trotz der weitaus positiven Entwicklung gilt es jedoch den Integrationsprozess weiter zu fördern. Es wäre gut, wenn der Landtag und die Landesregierung überprüft, ob mehr finanzielle Mittel zur Förderung der Integration sowie zur politischen Bildung zur Verfügung gestellt werden könnten. Darunter fällt ebenfalls die Klärung zur Erhöhung und Vereinfachung der Beantragung finanzieller Mittel nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, die überwiegend an ehrenamtlich tätige Personen aus dem Bereich der Spätaussiedler geht.“

 

 Landesvorstandssitzung 2016
       Heinrich Zertik                                      Heiko Hendriks     Werner Jostmeier

Medienmitteilung 8. Dezember 2015

Düsseldorf, 8. Dezember 2015

Bundesförderung des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte ist eine Anerkennung für das Kulturerbe der Deutschen aus Russland

Zur Entscheidung, des deutschen Bundestages das Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in die institutionelle Kulturförderung des Bundes aufzunehmen, erklären der OMV-Landesvorsitzende Heiko Hendriks MdL sowie sein Stellvertreter Heinrich Zertik MdB:

„Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, das Museum für Russlanddeutsche Geschichte in Detmold in die institutionelle Förderung des Bundes aufzunehmen. Mit diesem Beschluss trifft der Bundestag nicht lediglich eine fiskal- und kulturpolitische Entscheidung. Vielmehr zeigt er Anerkennung für das reiche Kulturerbe unserer Landsleute, die vor über 250 Jahren dem Ruf Katharinas der Großen gefolgt, später aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben, deportiert und nun auch als Spätaussiedler in die Heimat ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind.

Das Kulturerbe und die Leistung dieser Menschen anzuerkennen und auch würdig in einer musealen Form darzustellen war schon immer ein Anliegen der OMV. Dieses Anliegen hat sich – auch Dank eines engagierten Einsatzes des ersten russlanddeutschen Bundestagsabgeordneten – die CDU durch einen Bundesparteitagsbeschluss zu Eigen gemacht. Dass es nun gelungen ist, die Mittel für einen institutionelle Förderung im Bundeshaushalt zu verankern, ist sicher auch der guten Zusammenarbeit der landsmannschaftlichen Abgeordneten in der Gruppe der Vertriebenen und Aussiedler der CDU-Bundestagsfraktion zu verdanken, in der Heinrich Zertik regelmäßig für das Anliegen geworben hat. Wir danken der CDU-geführten Bunderegierung, dass sie sich in dieser Angelegenheit auch im Hinblick auf den Koalitionspartner durchgesetzt hat. Die über vier Millionen Deutsche aus Russland haben es verdient, dass ihr Beitrag zur gesamtdeutschen Kulturnation angemessen gewürdigt wird.“

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