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Medienmitteilung 27. November 2017

Düsseldorf, Montag, 27. November 2017

OMV NRW-Anträge zum Minderheitenschutz in der EU durch Bundesdelegiertentagung verabschiedet

Rüdiger Goldmann und Werner Jostmeier vertreten nordrhein-westfälische OMV im Bundesvorstand

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit: Rüdiger Goldmann als stellvertretender Bundesvorsitzender und Werner Jostmeier als Beisitzer vertreten die nordrhein-westfälische Landesvereinigung im Bundesvorstand der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU/CSU. Dies ist das Ergebnis der Bundesdelegiertentagung, die am vergangenen Wochenende in Berlin stattfand. Zum neuen Bundesvorsitzenden wurde Egon Primas (65) gewählt. Der Thüringer Landtagsabgeordnete folgt somit auf Helmut Sauer (72), der nach 28 Jahren nicht mehr für das Spitzenamt der Vereinigung kandidierte. In der Plenarsitzung, die im Berliner Konrad-Adenauer-Haus stattfand, konnten die NRWDelegierten mit ihrem Landesvorsitzenden Heiko Hendriks an der Spitze auch inhaltliche Schwerpunkte setzen. Im Blickfeld hatten sie dabei den Schutz von Minderheitenrechten in der Europäischen Union. In einem ersten Antrag forderte die nordrhein-westfälische OMV, die Initiative für ein Schutz- und Legislativpaket für Minderheiten (Minority SafePack) zu unterstützen. „Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) fordert die Europäische Union auf, eine Reihe von Rechtsakten zu verabschieden, um den Schutz für Angehörige nationaler und sprachlicher Minderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken. Diese umfassen politische Maßnahmen in den Bereichen Regional- und Minderheitensprachen, Bildung und Kultur, Regionalpolitik, Partizipation, Gleichheit, audiovisuelle Mediendienste und andere mediale Inhalte sowie regionale (staatliche) Förderungen. Wir finden diese Initiative, insbesondere auch im Hinblick auf unsere deutschen Minderheiten, sinnvoll. Daher wollen, dass sich die OMV in geeigneten Gremien für eine Unterstützung der FUEV-Initiative einsetzt“, sagt OMV-Landeschef Heiko Hendriks. Beispielhaft für eine Unterstützung seien die Beschlüsse des Landtages in Schleswig Holstein. Ein weiterer Antrag der Nordrhein-Westfalen nimmt sich – anlässlich ihres 25. Jubiläums – die Europäische Charta der Regional und Minderheitensprachen vor. Wenngleich die Unterzeichnung und Ratifizierung des Vertragswerks des Europarates laut Kopenhagener Kriterien Voraussetzung für den Beitritt zur Europäischen Union seien, lasse die Umsetzung bei einigen der Osteuropäischen Partner deutlich zu wünschen übrig, moniert die OMV NRW. „Wir begrüßen daher den Beschluss des Bundestages, dass sich die Bundesregierung in geeigneten Gremien auf europäischer Ebene für die bessere Umsetzung der Charta einsetzen soll, wollen mit unserem Antrag aber auch anregen, insbesondere die bilateralen Kontakte zu nutzen, um eine Verbesserung der Situation unserer Landsleute in den jeweiligen Staaten zu erreichen“, erklärt der ehemalige Landtagsabgeordnete. Solche Formate seien zum Beispiel für Polen der deutsch-polnische Runde Tisch und die deutsch-polnischen Regierungskonsultationen. „Wichtig ist, dass dieses Thema auf den Tisch kommt.“ Der ehemalige Vorsitzende des unabhängigen Sachverständigenkomitees bei Europarat, Prof. Stefan Oeter, habe in Landesdelegiertentagung der OMV NRW ganz klar aufgezeigt, dass gerade in Polen „keinerlei Bemühen erkennbar [ist], die in Teilen wirklich desolate Umsetzung zu verbessern.

Medienmitteilung 13. November 2017

Montag, 13. November 2017

Starkes Signal für Minderheitenrechte in der Europäischen Union

Heiko Hendriks mit 98% im Amt bestätigt

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:

Düsseldorf: Mit einem Rekordergebnis ist der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen, Heiko Hendriks, in seinem Amt bestätigt worden. Auf der Landesdelegiertentagung am vergangenen Wochenende erhielt der ehemalige Landtagsabgeordnete 98% der abgegebenen gültigen Stimmen und konnte damit sein Ergebnis bei seiner dritten Kandidatur nochmals verbessern. „Für diese enorme Zustimmung bin ich dankbar, da man gewöhnlich nicht damit rechnen kann, sein Ergebnis im Laufe der Amtszeit stetig zu verbessern. Oft verläuft die Kurve genau andersherum. Für mich ist dies aber ein deutliches Zeichen, dass die Mannschaftsleistung im Vorstand und mein eigener Beitrag als Vorsitzender deutliche Wertschätzung erfährt“, freut sich der Mülheimer.

 

Zu seinen Stellvertretern wurden Rüdiger Goldmann (Düsseldorf), Stephan Krüger (Köln), Maria-Theresia van Schewick (Bonn), Rüdiger Scholz MdL (Leverkusen) und Heinrich Zertik (Lippe) gewählt. In den Funktionsämtern wurde Sebastian Wladarz (Ratingen) als Schriftführer bestätigt und Alfred Kottisch (Essen) als Schatzmeister neu gewählt. Werner Jostmeier (Dülmen), Katharina Lackmann (Düsseldorf), Stephan Rauhut (Bonn) und Prof. Jürgen Vollradt (Unna) komplettieren als Beisitzer den geschäftsführenden Vorstand. 20 weitere Mitglieder, darunter 7 Frauen, ergänzen als Gesamtvorstand den geschäftsführenden Vorstand. Zuvor hatte Hendriks in seiner engagierten Rede im Beisein des neuen CDUGeneralsekretärs Josef Hovenjürgen MdL auf die erfolgreiche Arbeit der Vereinigung hingewiesen. „Wir haben uns in einer bisher nicht dagewesenen Form mit einer eigenen Zielgruppenkampagne in den Landtagswahlkampf eingebracht. Im Wahlprogramm der Landespartei haben wir unsere wichtigsten Anliegen unterbringen können. Die OMV hat also einen starken Beitrag zum Wahlerfolg im Mai 2017 geleistet. Nur so war es möglich, dass auch wesentliche Forderungen unserer Vereinigung sich im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP wiedergefunden haben“, so Hendriks. Darunter seien Projekte wie die Erinnerungsstätte Unna-Massen oder auch die Schaffung eines Büros eines Landesbeauftragten für Vertriebene und Aussiedler bei der Landesregierung. Die letztere Forderung unterstricht Hendriks besonders: „Wir brauchen dieses Büro als Schnittstelle zwischen Landesregierung, Parlament und unseren Zielgruppen. Wenn wir glaubwürdig bleiben wollen, müssen wir hierbei bald konkret werden. Deshalb ist es richtig, dass die Landesdelegiertentagung nochmals einen Antrag beschließen wird, in dem wir mit Nachdruck bitten, auch an dieser Stelle den Koalitionsvertrag umzusetzen“. Der Mülheimer ging auch auf die Bundestagswahl ein. Auch hierbei hob er hervor, dass die OMV NRW einen ordentlichen Beitrag geleistet habe. Die eigene Zielgruppenkampagne sei sogar in anderen Landesverbänden als Vorlage genommen worden. Insgesamt bezeichnete er das Ergebnis für die Union aber als enttäuschend. Hendriks: „Das Ergebnis kann uns nicht zufrieden stellen. Leider haben auch im (wert-)konservativen Bereich massiv Wählerinnen und Wähler verloren. Wir müssen alles daran setzen, auch diese Wählergruppe wieder zurückzugewinnen“. Inhaltlich widmete sich die Landesdelegiertentagung Minderheitenrechten in der Europäischen Union. Anlässlich des 25. Jubiläums der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen zeigte der ehemalige Vorsitzende des Sachverständigenkomitees beim Europarat, Prof. Oeter, die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Vertragswerks und das so genannte „Kopenhagen Dilemma“ auf. Am Beispiel der Republik Polen machte er deutlich, dass die Ist-Situation von den normativ gebotenen Zielen meilenweit entfernt sei. Zu diesem Themenkomplex beschlossen die Delegierten entsprechende Anträge. Zum einen geht es darum, dass die Landes- und Bundesregierung die Umsetzung der Sprachencharta bei bilateralen Gesprächen mit Nachdruck einfordern sollen. Zum anderen geht es um die aktive Unterstützung des so genannten Legislativ- und Schutzpakets für Minderheiten (Minority SafePack). Die europäische Bürgerinitiative hat zum Ziel, durch Vorschlag diverser Rechtsakte die Minderheitenrechte auf der Ebene der Europäischen Union zu stärken. Dies ist auch bei Dr. Markus Pieper auf positive Resonanz gestoßen. Der Europaparlamentarier (Mitglied der OMV NRW) betonte schon in seinem Grußwort, dass er sich dafür einsetzen wolle, dass der CDU/CSU-Gruppe in der EVP die Arbeit der Intergruppe für traditionelle Minderheiten im Europäischen Parlament künftig stärker begleitet. Im weiteren Verlauf der Sitzung beschlossen die Delegierten weitere Anträge. Neben dem Antrag zur Einrichtung eines Büros eines Landesbeauftragten für Vertriebene, Aussiedler und Deutsche Minderheiten bei der Landesregierung wurden auch zwei Anträge, die sich mit der Einrichtung eines Fonds zur Unterstützung der Kulturarbeit des Vertriebenen und Aussiedler sowie mit dem Thema Mitgliederentscheid befassten, mit großer Mehrheit auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen und Bilder sind unter dem Button - ÜBER UNS - Landestagung 2017 zu finden!

Medienmitteilung 20. Oktober 2017

Freitag, 20. Oktober 2017 

Soziologische Gruppe eingerichtet: CDU/CSU-Fraktion bleibt verlässlicher Ansprechpartner für Vertriebene und Aussiedler - Heiko Hendriks gratuliert Eckhard Pols MdB zum Vorsitz

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:

Düsseldorf. Auch in der 19. Legislaturperiode hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine soziologische Gruppe für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten gebildet. Den Vorsitz übernahm Eckard Pols MdB. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Ost-und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks: „Mit der Wiederkonstituierung der soziologischen Gruppe für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten führt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihre verlässliche Politik der letzten Jahre fort. Auch nach dem Ausscheiden einiger Mandatsträger aus dem Bereich der Vertriebenen und Aussiedler, die sich an führender Stelle in der Gruppe engagiert haben, setzt die Fraktion ein Zeichen für Kontinuität. Damit bleibt die CDU/CSU-Fraktion seit langem ein stabiler Ankerpunkt für die Anliegen unserer Zielgruppen auf der bundespolitischen Ebene und hat mit der soziologischen Gruppe zudem ein Alleinstellungsmerkmal unter den Bundestagsfraktionen. Die OMV der CDU Nordrhein-Westfalen gratuliert dem Abgeordneten Eckhard Pols zum Vorsitz und wünschen ihm für seine zukünftige Arbeit gutes Gelingen. Auch in dieser Legislaturperiode müssen für unsere Anspruchsgruppen wichtige Themenfelder angepackt werden. Unter anderem erwartet man von uns, dass wir die Gerechtigkeitslücke bei der Rentenberechnung im Bereich der Spätaussiedler endlich einer Lösung zuführen. Dem scheidenden Vorsitzenden, Klaus Brähmig, gilt unser herzlicher Dank. Er hat sich in der abgelaufenen Wahlperiode intensiv um die Anliegen der Vertriebenen, Aussiedler und vor allem auch deutschen Minderheiten gekümmert. Noch nie hat die CDU/CSU- Fraktion so viele Besuch bei unseren Landsleuten in den Heimatgebieten absolviert, wie in den vergangenen vier Jahren. Auch die Neukonzeption des „Kulturparagraphen“ 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes hat Brähmig mit seiner Gruppe konstruktiv begleitet. Dafür gilt ihm und seinen Mitstreitern großer Dank. Wir wünschen Klaus Brähmig für seinen weiteren Weg alles Gute und sind sicher, dass er unseren Themen weiterhin verbunden bleibt.“

Medienmitteilung 11. Oktober 2017

Freitag, 11. Oktober 2017 

25 Jahre Europäische Sprachencharta: OMV der CDU NRW diskutiert auf Landesdelegiertentagung über Minderheitenrechte in der Europäischen

Union Professor Stefan Oeter (Uni Hamburg) als Referent eingeladen

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:

Düsseldorf. Wie steht es um die Minderheitenrechte in der Europäischen Union? Anlässlich des 25. Jubiläums der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen beschäftigt sich die Landesdelegiertentagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen mit dem Thema. Hierzu hat die Vereinigung, die sich als Anwältin von Vertriebenen, Aussiedlern und eben auch deutschen Minderheiten sieht, den ehemaligen Vorsitzenden des Sachverständigenausschusses beim Europarat, den Hamburger Juraprofessor Stefan Oeter, eingeladen. Oeter ist ausgewiesener Experte im Bereich des Minderheitenschutzes und will insbesondere am Beispiel der Republik Polen die Unzulänglichkeiten bei der Umsetzung der Charta aufzeigen, dessen Unterzeichnung eines der Kriterien für den Beitritt zur Europäischen Union ist. Die OMV der CDU NRW bringt das Thema aufs Tableau, „weil es doch in vielen Bereichen Defizite gibt“, so der OMV-Landesvorsitzende Heiko Hendriks. Der Umsetzungsdruck solcher Verträge sinke nach dem Beitritt zur EU deutlich. Hendriks: „Man spricht mittlerweile vom so genannten „Kopenhagen-Dilemma“. Es besteht darin, dass für Bewerberländer hohe Maßstäbe festgelegt werden, die diese zu erfüllen haben. Dabei handelt es sich um die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Kriterien, die der Europäische Rat bereits 1993 in Kopenhagen festgelegt hat. Staaten, die bereits EU-Mitglieder sind bzw. die EU-Institutionen selbst unterliegen aber keiner Prüfung, ob sie diese Standards erfüllen“. Dies gelte insbesondere für Minderheitenrechte und das Beispiel Polen sei besonders signifikant unter den europäischen Ländern, wo deutsche Minderheiten leben. Zu der Thematik werde die Vollversammlung auch entsprechende Anträge verabschieden. So sollen sich sowohl Bund, als auch das Land für eine bessere Umsetzung der Europäischen Sprachencharta einsetzen. Gleichzeitig wollen die Delegierten auch die so genannte Minority SafePack-Initiative unterstützen. Im Rahmen dieser Bürgerinitiative wird auf Grundlage des Vertrages von Lissabon die Europäische Union aufgefordert, eine Reihe von Rechtsakten zu verabschieden, um den Schutz für Angehörige nationaler und sprachlicher Minderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken. HINTERGRUND: Vor 25 Jahren, am 5. November 1992, wurde die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen vom Europarat zur Zeichnung aufgelegt. Inzwischen haben 25 Sta-aten die Charta ratifiziert. Darunter auch Staaten, in denen deutsche Minderheiten leben. Für diese Minderheiten ist die Charta eine Grundlage für den Erhalt ihrer Sprache und kul-tureller Identität. In seiner Drucksache 18/12542 stellt der Deutsche Bundestag zutreffend fest: „Jeder Mensch besitzt das Recht auf die eigene Sprache. Sprache ist nicht nur Verständigungsmittel, sondern auch Basis eigener Identität und Teil des kulturellen Erbes. Die Charta unterstreicht das unveräußerliche Recht, die eigene Regional- oder Minder-heitensprache im privaten und öffentlichen Lebensbereich sprechen zu dürfen. Sprachliche Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind zudem Grundwerte der Europäischen Union.“ Obwohl die Ratifizierung der Europäischen Sprachencharta für einen Beitritt zur Europäischen Union nach den so genannten Kopenhagener Kriterien unerlässlich ist und die sprachliche Vielfalt sowie die Mehrsprachigkeit zu den Grundwerten der Europäischen Union gehören, sieht die Umsetzung in vielen Ländern nach dem EU-Beitritt sehr unterschiedlich aus. Auch aus diesem Grund wurde von der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV/FUEN) eine Bürgerinitiative gestartet. Im Rahmen der Bürgerinitiative „Minority SafePack“ wird auf Grundlage des Vertrages von Lissabon die Europäische Union aufgefordert, eine Reihe von Rechtsakten zu verabschieden, um den Schutz für Angehörige nationaler und sprachlicher Minderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken. Diese umfassen politische Maßnahmen in den Bereichen Regional- und Minderheitensprachen, Bildung und Kultur, Regionalpolitik, Partizipation, Gleichheit, audiovisuelle Mediendienste und andere mediale Inhalte sowie regionale (staatliche) Förderungen. Diese Initiative benötigt für einen Erfolg nun eine Million Unterschriften bis zum April 2018.

Medienmitteilung 21. September 2017

Donnerstag, 21. September 2017

Bundesbeauftragter für Aussiedler und Minderheitenfragen: CDU-geführte Bundesregierung setzt klares Signal für Kontinuität OMV der CDU NRW begrüßt die Ernennung von Prof. Dr. Günther Krings

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:

Düsseldorf. Mit dem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag beendet Hartmut Koschyk MdB zum 31. Oktober 2017 auch seine Tätigkeit als Bundesbeauftragter für Aussiedler und Minderheitenfragen. Durch gestrigen Beschluss hat das Bundekabinett mit Wirkung zum 1. November 2017 den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Prof. Dr. Günther Krings zum Nachfolger ernannt. Er soll das Amt ausüben bis die nächste Bundesregierung einen neuen Bundesbeauftragten ernennt. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Ost-und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks: „Mit dem gestrigen Beschluss setzt die unionsgeführte Bundesregierung im Bereich der Aussiedler und Minderheitenfragen auf Kontinuität. Das begrüßt die OMV der CDU NRW außerordentlich. Es ist insbesondere wichtig, dass vor allem die deutschen Minderheiten im Ausland in der Interimszeit einen klaren Ansprechpartner haben und dort kein Vakuum entsteht. Mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Prof. Dr. Günther Krings hat das Kabinett eine hervorragende Wahl getroffen. Den aus dem nordrhein-westfälischen Mönchengladbach stammenden Bezirksvorsitzenden der CDU Niederrhein kennen wir aus der bisherigen Zusammenarbeit als Freund der Vertriebenen und Aussiedler. Wir schätzen seine Offenheit für die Anliegen der OMV, deren Mitglied er in Nordrhein-Westfalen ist. Günther Krings hat bereits in der ablaufenden Legislaturperiode eng mit dem Bundesbeauftragten Koschyk zusammengearbeitet und war in die wichtigsten Themen involviert. Die OMV der CDU NRW weiß daher das Amt bei ihm in guten Händen. Unser ausdrücklicher Dank gilt Hartmut Koschyk. Er hat mit seinem besonderen Engagement das Amt des Bundesbeauftragten so intensiv ausgefüllt, dass die Messlatte für den Nachfolger freilich sehr hoch angesetzt ist. Der gebürtige Forchheimer, der einer Vertriebenenfamilie aus Oberschlesien entstammt, hat in seine Arbeit seine umfassenden Kenntnisse der Vertriebenen- und Aussiedlerarbeit einfließen lassen, die er sich als ehemaliger Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen (BdV) erworben hat. Aus dieser Zeit an der Seite des damaligen BdV-Präsidenten Dr. Herbert Czaja stammen auch die hervorragenden Kontakte zu den deutschen Minderheiten, insbesondere zu der in seiner oberschlesischen Heimat in Polen. Hartmut Koschyk hatte zur Zeit der politischen Wende in Europa das Glück, an vielen entscheidenden Meilensteinen in der Politik für die deutsche Minderheit in Polen beteiligt gewesen zu sein. So unter anderen an der Vorbereitung der Gründung eines Dachverbandes der deutschen Minderheit in Polen, die von Dr. Herbert Czaja seinerzeit forciert wurde. In seiner Zeit als Bundesbeauftragter für Aussiedler und Minderheitenfragen hat Koschyk wiederum entscheidend mitgeholfen, dass die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung für die deutschen Minderheiten im Ausland signifikant gestiegen ist und somit die Arbeit für ihre Kultur-, Sprach- und Identitätspflege gesichert werden konnte. Die OMV der CDU NRW dankt Hartmut Koschyk für diese hervorragende Arbeit und wünscht ihm für seinen politischen Ruhestand alles Gute. Wir gehen davon aus, dass er auch als Privatmann den Anliegen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten verbunden bleibt. “

Medienmitteilung 20. September 2017

Mittwoch, den 20. September 2017

Die OMV der CDU NRW unterstützt Helmut Nowak auch in Leverkusen

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:

Leverkusen. Für die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen ist der September 2017 doppelt wichtig – denn es fanden zugleich nicht nur die Landesvorstandssitzung und Mitgliederversammlung des Kreisverbands Leverkusen statt, sondern es wurde auch ein deutliches Signal der Unterstützung für Helmut Nowak gesendet. Seit 2013 ist er der einzige noch im deutschen Oberschlesien geborene Bundestagsabgeordnete. Er setzt sich seit Jahren für die Ziele der OMV ein und gehört zu den Förderern der inzwischen dreizehn deutschen Fußballschulen „Miro“ in Oberschlesien. „Das Ziel der OMV, dass die deutsche Sprache bei der deutschen Volksgruppe in Polen gefördert wird und dass die Minderheitenrechte eingehalten werden, ist zugleich auch mein persönliches Anliegen“, so Helmut Nowak, „die OMV ist eine starke politische Kraft, die es zum Beispiel auch geschafft hat, eine symbolische Entschädigung für zivile deutsche Zwangsarbeiter durchzusetzen. Das ist bei der ablehnenden Haltung der anderen Parteien nicht selbstverständlich.“ Der Landesvorsitzende Heiko Hendriks berichtete von den zahlreichen Aktivitäten der OMV und bekräftigte dabei auch, warum Helmut Nowak so wichtig ist: „Wir setzen uns vorrangig auch für die Unterstützung der kulturellen Arbeit der Deutschen in den Heimatgebieten, die Beseitigung der Nachteile deutscher Spätaussiedler in der Rentenversicherung und eine zukunftsfähige Erinnerungskultur ein. Zum ersten Mal sind auf Landesebene unsere Anliegen in den Koalitionsvertrag von CDU und FDP übernommen worden. Das wollen wir auch auf Bundesebene. Dafür brauchen wir weiterhin einen so anerkannten und ausdauernden Vertreter unserer Interessen in Berlin, deshalb hat Helmut Nowak unsere volle Unterstützung.“

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