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Medienmitteilung 29. August 2016

Düsseldorf, 29. August 2016

OMV der CDU NRW: Unrecht an den Russlanddeutschen nicht vergessen! 

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion erklärt der Landesvorsitzende Heiko Hendriks MdL:

„Aus Anlass des 75. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion weisen wir mit Nachdruck auf die Notwendigkeit einer vollständigen - vor allem auch gesellschaftlichen - Rehabilitierung der russlanddeutschen Volksgruppe hin. Diese Rehabilitierung könnte z.B. auch darin bestehen, dass den nachfolgenden Generationen diese Fakten auch im Schulunterricht vermittelt werden. Der 75. Jahrestag bietet für eine solche Initiative eine gute Gelegenheit. Denn mit Recht kann man den 28. August 1941 als schwärzesten Tag in der Geschichte der Russlanddeutschen bezeichnen. An jenem Tag wurde durch den Obersten Sowjet der UdSSR die Zwangsaussiedlung respektive Deportation der Russlanddeutschen beschlossen und verkündet.  Durch diese Zwangsumsiedlung - der oftmals auch als Wolga-Deutschen bezeichneten deutschen Minderheit in der Sowjetunion - in den tiefsten Osten der UdSSR begann eine lange Geschichte des Leidens für diese Minderheit.

In der Folge des Erlasses wurden sämtliche in Russland lebende Deutsche der gezielten Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten während des Dritten Reiches bezichtigt und erfuhren auch auf diesem Weg eine tiefe Demütigung. Die Deutschen hatten nach der Deportation unter Zwangsarbeit, Rechtlosigkeit sowie gesellschaftlicher Ausgrenzung zu leiden. Die Bewahrung ihrer kulturellen Identität - inklusive des Gebrauchs und dem Erlernen der deutschen Sprache für die nachkommenden Generationen - wurde systematisch bekämpft. Im kollektiven Gedächtnis der Russlanddeutschen hat sich dieses historische Ereignis wie kein anderes eingeprägt. Die rund  zwei Millionen russlanddeutschen Spätaussiedler, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion unter großem Einsatz des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl sowie des von ihm beauftragten Staatssekretärs Horst Waffenschmidt nach Deutschland geholt worden sind, sind heute das Vorbild für eine gelungene Integration schlechthin. Dies gilt es auf allen Ebenen zu würdigen.“

Medienmitteilung 05. Juli 2016

Düsseldorf, 05. Juli 2016

Landtagswahlen 2017: Simon Nowack als Landtagskandidat im Ennepe-Ruhr-Kreis nominiert

Witten. Nachdem OMV Schatzmeister Rüdiger Scholz bereits in Leverkusen als Landtagskandidat nominiert worden ist, wurde nun auch der erst 31 Jahre alte Simon Nowack aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der seit der letzten Landesversammlung der OMV am 22. August 2015 in den Landesvorstand der OMV gewählt wurde, für den Wahlkreis Witten und Herdecke als Landtagskandidat nominiert. Der Personalberater engagiert sich nicht nur in der Politik, sondern auch in mehreren Vereinen und Verbänden.

Heiko Hendriks MdL und Landesvorsitzender der OMV der CDU NRW: „Die Kandidatur unseres jungen und engagierten Landesvorstandmitgliedes der OMV begrüße ich sehr. Simon Nowak wäre zweifelsohne eine Bereicherung für die Landtagsfraktion.“

Lavo2

    Simon Nowack      Heiko Hendriks       Rüdiger Scholz

Medienmitteilung 04. Juli 2016

Düsseldorf, 04. Juli 2016

Bundestagswahl 2017: Helmut Nowak erneut Kandidat in Leverkusen

Leverkusen. Das langjährige Vorstandsmitglied der OMV der CDU NRW, Helmut Nowak MdB, ist von der Wahlkreismitgliederversammlung in Leverkusen mit großer Mehrheit erneut als Kandidat für den Bundestag nominiert worden. Der Unternehmer ist gebürtiger Schlesier und bereits seit 2013 Mitglied im Deutschen Bundestag.

Heiko Hendriks MdL und Landesvorsitzender der OMV der CDU NRW: „Mich freut es sehr, dass ein engagierter OMV Mitstreiter für den Bundestag kandidiert. Helmut Nowak hat bewiesen, dass er ein Gewinn für die Bundestagsfraktion ist.“

    Helmut Nowak

Medienmitteilung 16. Juni 2016

Düsseldorf, 16. Juni 2016

OMV im neu gewählten Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gut vertreten

Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen ist auch weiterhin gut im Landesvorstand der Mutterpartei vertreten. Auf dem Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Aachen sind erneut die stellvertretenden OMV-Landesvorsitzenden Maria-Theresia van Schewick (Bonn) und Heinrich Zertik MdB (Kreis-Lippe) als Beisitzer in das höchste Gremium der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt worden.

,,Dieses gute Ergebnis zeigt, dass es in der CDU eine gute Akzeptanz für unsere Arbeit und die Themen der OMV gibt", sagt der OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks MdL (Mülheim an der Ruhr), der als Vereinigungsvorsitzender qua Amt beratendes Mitglied des CDU-Landesvorstandes ist. Das motiviere und gebe Rückenwind für die Arbeit der Vereinigung. Die OMV sieht sich innerhalb der CDU als Anwältin und Sprachrohr der Vertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler aber auch deutschen Minderheiten. Neben einem gutbesuchten Informationsstand am Rande des Parteitages,  konnte erstmals den über 600 Delegierten auch der neue OMV-Report druckfisch als Tischvorlage übergeben werden. Dieser wird nach einer Aktualisierung in den nächsten Tagen auch wieder allen OMV-Mitgliedern zugehen wird.

Bilder zum Landesparteitag finden Sie in der Galerie

Medienmitteilung 02. Juni 2016

Düsseldorf, 02. Juni 2016

OMV der CDU NRW: Rüdiger Scholz in Leverkusen zum Landtagskandidaten gewählt

Der Schatzmeister der OMV der CDU NRW, Rüdiger Scholz, ist von der Wahlkreismitgliederversammlung in Leverkusen als Kandidat für den Landtag nominiert worden. Scholz konnte sich mit 102 zu 22 Stimmen gegen seinen Mitbewerber durchsetzen und geht 2017 ins Rennen um das Direktmandat. Der studierte Pädagoge ist Lehrer an einer Schule in Wuppertal und ist seit 1999 für die CDU im Stadtrat. Seit vielen Jahren engagiert er sich auch für die Partnerschaftsinitiative Leverkusen-Ratibor. Zudem ist er auch Kreisvorsitzender des BdV in Leverkusen. Er ist in zweiter Wahlperiode Schatzmeister der OMV NRW. Heiko Hendriks MdL, Landesvorsitzender der OMV der CDU NRW: „Mich freut es sehr, dass einer unserer engagiertesten Mitstreiter für den Landtag kandidiert. Rüdiger Scholz wäre zweifelsohne ein Gewinn für die Landtagsfraktion.“

 Ruediger Scholz
 Rüdiger Scholz

 

 

Medienmitteilung 05. April 2016

Düsseldorf, 05. April 2016

OMV der CDU NRW: Vertriebene und Aussiedler haben solides Fundament für deutsch-polnische Freundschaft gebaut


Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag feiert in diesem Jahr sein silbernes Jubiläum. Während beim Jubiläum vor fünf Jahren die Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Polen und der polnisch stämmigen Bürger in Deutschland betont wurde, möchte die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen diesmal an eine Gruppe erinnern, die schon mal außen vor gelassen wird: die Vertriebenen und Aussiedler. OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks betont, dass dieser Personenkreis zu den ersten gehörte, die nach den schrecklichen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs die Verständigung mit den Nachbarn in Polen gesucht habe. Gerade aus Nordrhein-Westfalen heraus seien viele Brücken entstanden, wie Städte- oder Schulpartnerschaften oder die Zusammenarbeit von kulturellen Institutionen. Diese seien ohne das persönliche Wirken von Vertriebenen und Aussiedlern undenkbar. „Deshalb begrüßen wir außerordentlich, dass die CDU-Fraktion einen Antrag in den Landtag eingebracht hat, dieses Versöhnungs- und Freundschaftswerk zu würdigen“, sagt der Mülheimer Landtagsabgeordnete. Dieser wurde in den Hauptausschuss als federführenden Ausschuss verwiesen und werde auch im Ausschuss für Europa und eine Welt mitberaten.

„Man wisse sehr wohl“, so Hendriks, “dass auch viele andere gesellschaftliche Gruppen ihren Beitrag zur deutsch-polnischen Nachbarschaft geleistet haben. Insbesondere aber die Vertriebenen haben nach Beendigung des Weltkrieges und ihres Heimatverlustes wieder die Hände zu unseren polnischen Nachbarn ausgestreckt. Dies ist eine großartige Leistung und verdient eine besondere Anerkennung.“, sagt Hendriks. Und der Zeitpunkt sei gut, meint der OMV-Vorsitzende. Die Erlebnisgeneration trete ab. Trotz vieler verschiedener innenpolitischer Irrungen und Wirrungen, sowohl in Polen als auch in Deutschland, in den letzten Jahrzehnten, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen stabil gut geblieben. „Hier zeigt sich in besondere Weise, wie wertvoll die Bindungen auf gesellschaftlicher Basis sind, die auch von vielen Vertriebenen und Aussiedlern persönlich aufgebaut wurden“, zeigt sich Hendriks überzeugt. Die symbolische Anerkennung als Dank für die abtretende Generation sei daher für die OMV und die CDU anlässlich des runden Jubiläums eine angemessene Geste „für Menschen, die im deutsch-polnischen Dialog oft übergangen wurden“.

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